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Books on Demand / Publishing on Demand (PoD)
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letzte Änderung am: 15. Februar 2011
erstellt am: 5. Oktober 1999
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Zum Thema Book on Demand siehe auch das Kapitel "Alternative Publikationsmöglichkeiten" im aktuellen "Handbuch für Autorinnen und Autoren" (7. Auflage, 2010) mit folgenden Beiträgen/Interviews:
- Start frei (Einführung von Sandra Uschtrin)
- Books on Demand - über das Geschäft mit Autoren (Interview mit Andreas Mäckler)
- Selbstverlag: Krimis selbst verlegen (Erfahrungsbericht von Stefan Bouxsein)
- E-Book: Folgt nach der Skepsis nun die Euphorie? (Beitrag von Michael Roesler-Graichen)
- Pseudo-/Zuschussverlage
- Zuschussverleger - Friedhofsgärtner im Buchgewerbe (Beitrag von Friedrich Ruprecht Frieling)
- Fairlag-Erklärung
- Links & Literatur
Linktipp: www.wege-zum-buch.de
Neu: nun auch Audiobooks on Demand:
- A.B.O.D. - Audiobooks-on-Demand, Produktions- und Verlags KG, Gutenbergring 63, 22848 Norderstedt, fon: 040/308540-60, fax: 040/30 8540-99, info@abod.de, www.abod.de
Book on Demand - eine überlegenswerte Variante für
- Dissertations-Autorinnen (Promovierende), die mit ihren oft über 100 Pflichtexemplaren bei wissenschaftlichen Verlagen bislang oft recht hohe Druckkostenzuschüsse zahlen mußten (in diesem Bereich sind solche Zuschüsse durchaus legitim).
- Fach- und Sachbuch-AutorInnen, da sich ihr Titel über das VLB oder den Libri-Katalog relativ gut recherchieren läßt.
- Für Belletristik-AutorInnen als allerallerletzte Möglichkeit. Das heißt, wenn der Drang, das eigene Buch gedruckt zu sehen, nicht mehr zu bändigen ist und die Depressionen und/oder die Gefühle von Wut und Verzweifelung über die vermeintliche Ignoranz der VerlagslektorInnen drohen überhandzunehmen, da offenbar kein seriöser Verlag (dabei bitte nicht nur Suhrkamp und Hanser, sondern auch an die vielen kleinen und mittelgroßen Verlage denken) gewillt ist, das Manuskript zu veröffentlichen. Man aber trotz allem unerschütterlich davon überzeugt ist, dass die Welt ohne diese Veröffentlichung ärmer wäre, der eigene Text genial und man zudem ein Verkaufsgenie sei. Denn: Bestellungen via Katalogsuche sind bei dieser Variante kaum zu erwarten. Es wird der Autorin/dem Autor nicht erspart bleiben, für das eigene Produkt kräftig zu werben (Werbung ist zeit- und kostenintensiv). - Also doch lieber ein (Druckkosten-)Zuschussverlag? NEIN. Denn etliche dieser "Verlage" - selbstverständlich gibt es hier auch positive Ausnahmen - geben zwar vor, Werbung für Ihren Titel zu machen, tun es aber nur unzureichend. Also: Finger weg und das Geld lieber der Elterninitiative Krebskranke Kinder München e.V. spenden (oder eben - wie gesagt: notfalls! - diese Variante wählen).
- Für Verlage (wird hier nicht weiter ausgeführt)
Nachteile
- kein Lektorat
- Werbung ist selbst zu leisten
Vorteile
- Auch Kleinstauflagen können relativ kostengünstig hergestellt werden.
- Ihr Kapital ist nicht gebunden.
- Es fallen nur die Kosten für die Erstellung des Druckmasters (s.o.) und dessen Verwaltung an.
Weitere Informationen bei
- Libri Books on Demand, Gutenbergring 53, 22848 Norderstedt, fax: 040-53 43 35-84, e-mail: bod@libri.de
- www.akep.de, Arbeitskreis Elektronisches Publizieren beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels
- Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31,48155 Münster, fon: 0251/232990, fax: 0251/3999447
- http://www.viaprinto.de/buch-drucken (Druckservice viaprinto)
- Xerox GmbH, Carl-Schurz-Str. 2, 41460 Neuss
- www.wege-zum-buch.de, erstellt von AutorInnen mit bod-Erfahrung plus mailingliste
Pod-Verlage (Dienstleister) / Auswahl
Wer sein Buch nicht nur im PoD-Verfahren drucken lassen, sondern auch mehr Serviceleistungen in Anspruch nehmen möchte (z. B. Lektorat, Werbung) kann sich an die folgenden PoD-Verlage wenden, von denen es mit Sicherheit bald sehr viele geben wird.
Merke: Unter einer Herde weidender Schafe sind immer auch ein paar schwarze - Wölfe! Daher: alle Verträge gut überprüfen (lassen) und den Normvertrag mal wieder durchlesen! Er gilt auch hier. Das Gesetz über das Verlagsrecht geht von einer Auflagenhöhe von 1000 Exemplaren aus (§ 5 VerlG), wenn "die Zahl der Abzüge [im Verlagsvertrag] nicht bestimmt" worden ist. Es ist also zu klären, auf wie viele Books-on-Demand-Exemplare man sich im Vertragswerk beziehen möchte.
- Buch & medi@ GmbH, Ruffinistr. 21, 80637 München, fon: 089/139290-46, fax: 089/139290-65, info@buchmedia.de
- demand verlag, Peter Renz, Maiertal 17, 88289 Waldburg, fax: 07529/7484, eMail: demand.verlag@literaturbuero.de
- Magic Buchverlag, Christine Praml, Adolf-Hölzel-Str. 5, D-85256 Vierkirchen, fon: 08139/995824,fax: 08139/995776, magicbuchverlag@aol.com, www.magicbuchverlag.de
- Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31,48155 Münster, fon: 0251/232990, fax: 0251/3999447
Literatur
- Das Books-on-Demand Handbuch, ISBN 3-935363-61-3, Preis EUR 7,50, Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster, Paperback, 104 Seiten
- Mäckler, Andreas: Books on Demand - So verkaufen Sie Bücher im Internet. Mit Beiträgen von Mike Shatzkin, Michael Saur, Michael Braun. Sequenz Medien Produktion, München 2000,100 Seiten, DM 48,-, Libri-BoD, ISBN 3-9806749-1-6
- Plinke, Manfred: Für Autoren und Selbstverlag: Publishing on Demand. Der direkte und kostengünstige Weg vom Manuskript zum Buch. 1999. Glienicke bei Berlin: Autorenhaus-Verlag Plinke. DM 19,80. ISBN 3-932909-89-5 (Libri-BoD)
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© Sandra Uschtrin | Uschtrin Verlag | 19972012
über 25 Jahre "Handbuch für Autorinnen und Autoren"
Die Jubiläumsausgabe!
Hardcover. 704 Seiten. 49,90 EUR. www.uschtrin.de/handbuch.html
Uschtrin Verlag,Taxisstr. 15, D-80637 München, fon: +49 (0) 89 159 80 166, fax: +49 (0) 89 159 80 167
eMail: info@uschtrin.de, Internet: www.uschtrin.de
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