Wie wohl ist dem, der dann und wann
Sich etwas Schönes dichten kann!
Im Durchschnitt ist man kummervoll
Und weiß nicht, was man machen soll.
Nicht so der Dichter. Kaum missfällt
Ihm diese altgebackne Welt,
So knetet er aus weicher Kleie
Für sich privatim eine neue ...
(Wilhelm Busch; in: Balduin Bählamm)
Originalausschreibung hier: www.wilhelm-busch-preis.de
(hier auch Leseproben und vieles mehr!)
Die Schaumburger Landschaft, die Sparkasse Schaumburg und die Schaumburger Nachrichten loben den Wilhelm-Busch-Preis für humoristische und satirische Versdichtung 2007 aus.
Ausschreibung
Gefördert werden soll humoristische und satirische Versdichtung im Sinne Wilhelm Buschs. Es geht nicht darum, die Verse des Wiedensahler Malers, Zeichners und Autors nachzuempfinden. Vielmehr sollen Autoren gefördert werden, die die dichtersichen Ansätze und Arbeiten Buschs in heutiger Zeit fortsetzen.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist offen. Die Beiträge müssen bisher unveröffentlicht sein.
Die Wettbewerbsteilnehmer stimmen einer eventuellen honorarfreien Veröffentlichung in einem Sammelband, auf der Internetseite des Wilhelm-Busch-Preises sowie der Nutzung des Beitrages bei Präsentationen des Wettbewerbs zu.
Das Preisgeld beträgt insgesamt 1.500 Euro.
Eine unabhängige Jury wählt aus den Einsendungen den oder die Sieger aus und behält sich eine Staffelung des Preisgeldes vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Träger des Wilhelm-Busch-Preises und die Gewinner des Förderpreises werden bei einer öffentlichen Feier ausgezeichnet.
Art und Umfang
Die Beiträge eines Einsenders dürfen insgesamt nicht mehr als 4000 Zeichen umfassen.
Alle Texte müssen gespeichert auf Diskette oder CD-Rom im "Rich Text Format - rtf" eingereicht werden. Bewerbungen per E-Mail sind ebenfalls möglich und erwünscht.
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2007 (es gilt das Datum des Poststempels) .
Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht.
Angaben
Den Einsendungen müssen Informationen über den Autor (Vorname, Name, Alter, Beruf, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse) auf separater Datei beigefügt werden. Die Textdatei selbst aber muss anonymisiert eingereicht werden.
Bewerbungen sind an folgende Adresse zu senden:
Wilhelm-Busch-Preis
Schlossplatz 5
D-31675 Bückeburg
Telefonische Anfragen unter (05722) 95660
E-Mail: beitrag@wilhelm-busch-preis.de
Anfragen: info@wilhelm-busch-preis.de
Prominente Juroren für Schaumburg
Neuer Wilhelm-Busch-Preis mit 10.000 Euro dotiert
Waalkes und Eilert sind Juroren
Prägnanter, prominenter, pointierter - der Wilhelm-Busch-Preis ist neu organisiert worden. Künftig wird dieser Kulturpreis in zwei Sparten vergeben. Zum zweiten Mal wird der neue Wilhelm-Busch-Preis - nun mit 10 000 Euro dotiert - im Frühjahr 2007 vergeben, außerdem haben die Stifter einen Wilhelm-Busch-Förderpreis konzipiert. Erster Erfolg: Um den Förderpreis haben sich 2006 mehr als 700 Einsender beworben. Damit ist die Zahl des Vorjahres deutlich übertroffen worden. Für den Busch-Preis haben die Stifter namhafte Juroren gewonnen.
"Das ist keine neue Erfindung", erläutert Sigmund Graf Adelmann, Geschäftsführer der Schaumburger Landschaft, die Pläne. Die Schaumburger Landschaft ist neben der Sparkassenstiftung Schaumburg und den Schaumburger Nachrichten Stifter des Preises. "Wir wollen lediglich den Bedürfnissen unterschiedlicher Autoren und anderer Künstlern gerecht werden."
Werner Nickel, Vertreter der Sparkassenstiftung, ergänzt: "Alle Stifter haben auch bisher viel Geld zur Verfügung gestellt, um den Wilhelm-Busch-Preis auszustatten. Nun soll das aber noch zielgerichteter geschehen."
Fördern statt nur bezahlen
Und so haben die drei Stifter - dazu gehören auch die Schaumburger Nachrichten - den Preis konzipiert: Der bisherige "Wilhelm-Busch-Preis für humoristische und satirische Versdichtung" wird als "Wilhelm-Busch-Förderpreis" fortgeführt. Er ist für unbekannte Autoren gedacht. Damit Förderung sich nicht alleine auf eine einmalige Zahlung beschränkt, bekommt der Gewinner dieses Wettbewerbs außer dem Preisgeld von 1500 Euro professionelle Beratung in Verlagsangelegenheiten und - Qualität vorausgesetzt - die Chance, die Arbeiten in einem renommierten Verlag zu veröffentlichen.
Wie in den Vorjahren wählen aus den Einsendungen Juroren aus dem Schaumburger Land den Preisträger aus. Dem Preisgericht gehören in diesem Jahr Frank Kühne, Gudrun-Sophie Frommhage (Leiterin des Wilhelm-Busch-Geburtshauses), der Sachsenhäger Pastor Josef Kalkusch, Volkmar Heuer-Strathmann, die Redakteure Friedhelm Sölter und Christoph Oppermann sowie als Moderator der Jury Frank Suchland an. Die Entscheidung über den Wilhelm-Busch-Förderpreis soll am 15. März 2007 fallen, bis dahin sichten und sortieren die Preisrichter die eingesandten Beiträge.
Prominente Juroren wählen
Der eigentliche Wilhelm-Busch-Preis, das ist die Neuerung, wird nicht mehr ausgeschrieben. Vielmehr wählt eine externe Jury einen Auszuzeichnenden aus. Mit 10.000 Euro sollen Künstler ausgezeichnet werden, die im Sinne, in der Tradition Buschs arbeiten. Das soll sich - so der Wunsch der Stifter - ausdrücklich nicht nur auf Versdichtung wie bisher beziehen. In Frage kommen herausragende Karikaturisten, Autoren und andere Künstler, die ebenso wie Busch zu seiner Zeit, in einem oder mehreren Genres Außerordentliches leisten. Für diese zweite Jury haben die Stifter prominente Mitglieder gewinnen können. Otto Waalkes gehört dem Gremium ebenso an wie Bernd Eilert und Bernhard Lassahn. Dazu kommen Frank Kühne, der Journalist und Autor Martin Tschechne sowie die frühere Vorsitzende der "Schaumburger Landschaft", Ute Bernhardt. Koordiniert werden die Beratungen vom SN-Redakteur Christoph Oppermann.
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