Originaltext, siehe:
Merkblatt über die Verleihung des Brüder Grimm-Preises 2005
Der Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin zur Förderung des Kinder- und Jugendtheaters wird im Jahre 2005 zum 22. Male verliehen.
Für die Preisvergabe kommen deutschsprachige Stücke und Inszenierungen in Betracht, die vor allem aus dem Bereich des Kinder- und Jugendtheaters stammen, sich mit der Wirklichkeit der Kinder und Jugendlichen auseinandersetzen und auf ein tolerantes Miteinander hinwirken.
Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein Preisgericht.
Das Preisgericht setzt sich aus drei Personen zusammen und wird vom Senat von Berlin berufen.
Das Preisgericht entscheidet nach Beratung in mündlicher Abstimmung mit Stimmenmehrheit. Seine Entscheidungen sind endgültig. Das Ergebnis der Beratung, das nicht vor Oktober 2005 zu erwarten ist, wird allen Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich mitgeteilt.
Die Preisverleihung wird voraussichtlich im November 2005 stattfinden.
Vorschläge für die Preisvergabe sind unter Beifügung der Manuskripte bzw. projektbeschreibender Materialien in dreifacher Ausfertigung bis zum 1. Juni 2005 beim
Bereich Literatur des Referates K E Me -Kunst- und Künstlerinnenförderung- der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin, Tel.: (030) 90228 536)
einzureichen. Ein Exemplar der eingereichten Unterlagen wird dem Zentrum für Kinder- und Jugendtheater in Frankfurt zur Verfügung gestellt. Die beiden anderen Exemplare werden zurückgegeben.
Aus den Unterlagen sollte auch hervorgehen, ob es sich bei dem Projekt um ein bereits inszeniertes bzw. in Vorbereitung befindliches Stück handelt und wenn ja, wo und wann das Stück aufgeführt wurde bzw. wird.
Dis bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger seit 1985 (der Preis wird seit 1961 vergeben) sind:
1985: Leonie Ossowski (Autorin) und das GRIPS-Theater Berlin für das Stück "Voll auf der Rolle"
1987: Theater "Rote Grütze" für das Stück "Gewalt im Spiel"
1989: Schülerclub Schauspiel Frankfurt für das Stück "Grindkopf"
1991/1992: Zu gleichen Teilen an das Kammertheater Neubrandenburg für das Stück "Zirkus der Kuscheltiere" und das GRIPS-Theater Berlin für "Heimat-los"
1993: Gerd Knappe für das Stück "Struwwelpeter"
1995/1996: GRIPS-Theater Berlin für das Stück "Eins auf die Fresse"
1999: Projekt "Schulhofgeschichten" mit Stücken von 7 Autoren (Gustav Ernst, Günter Jankowiak, Reinhard Kuhnert, Wolfgang Mennel, Frank Panhans,
Gunter Preuß und Anja Tuckermann) auf der Grundlage der Konzeption des carrousel Theaters an der Parkaue
2001 Ingeborg von Zadow für ihr bisheriges Werk
2003: Inszenierung des Stücks "Fluchtwege" von Nick Wood in der Regie von Yüksel Yolcu des Kinder- und Jugendtheaters am Hans-Otto-Theater Potsdam
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© Sandra Uschtrin | Uschtrin Verlag | 19972012
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