Neuer Einsendeschluss: 15. September 2007
Originalausschreibung: www.literatenohr.de
12. Literatur-Wettbewerb von Literatenohr e.V.
WETTBEWERB von Literatenohr e.V.
Kurzgeschichten zum Thema SCHIFFS-WRACK
- Kurzgeschichte von maximal 4 Seiten.
- Format: Zeilenabstand 1,5/ Schriftgroesse 11pt.
- Jede Seite muss Name, Adresse, Telefonnummer und Emailadresse (falls vorhanden) enthalten.
Bitte keine Biobibliographie/Lebenslauf beilegen. Wir werden dies von den Preisträgern später gesondert anfordern.
Einsendung per Email an litera@ristconsulting.com oder in zweifacher Ausfertigung per Post an
Literatenohr e.V., Theodor-Heuss-Str. 7, 67157 Wachenheim
Teilnahmegebühr:
Bitte Startgebuehr von 10 Euro beilegen (5 Euro fuer Studenten und Arbeitslose - bitte Bescheinigung beifügen) oder auf folgendes Konto ueberweisen:
Bankverbindung des LiteratenOhr e.V.: Postbank Niederlassung Karlsruhe. Kontonr. 372422-757 (BLZ 660 100 75).
Einsendeschluss: 15.09.07 (zuvor: 20.8.2007)
Zu gewinnen:
Preis: eine Woche an einem englischen Fischerort, an dem es von alten Schiffswracks und Geschichten nur so wimmelt!
Weitere Preise: Buchpreise und Probemitgliedschaften bei Literatenohr e.V. Außerdem: Mindestens die ersten 5 Beiträge werden in einer Anthologie veröffentlicht.
Anregungen:
Meer:
Das Meer wird vom Dilemma der Gegensätze beherrscht. Es ist gleichzeitig Ursprung und Grab, Gebärmutter der Welt und ihr Purgatorium. Oberhalb der Oberflaeche herrscht grenzenlose Vertikalität und Horizontalität. Dagegen eröffnet sich unterhalb der beweglichen Meeresoberfläche ein Reich des Unbekannten, der Tiefe, deren Ausmaß unbekannt ist. Den Grund kann man nur ahnen, die Beleuchtung ist verschwommen, die Meeresbewohner haben keinen festen Ort. Wer sich entschliesst dort unten zulange zu verweilen, muss für immer bleiben.
Schiff:
Ein Schiff ist wie ein Haus ohne festen Boden. Es birgt in sich: ihre Architektur und Ladung, ihre Besatzung, Fahrgäste mit all ihrem Wissen und Erinnerungen. Es beinhaltet ebenfalls geographische Schichten - nämlich die Landkarte, die das Schiff ins Meer geschrieben hat - Spuren, die von der See geschluckt wurden.
Wrack:
Ein Schiffswrack kann als Zeitkapsel gesehen werden. Ein einzigartiges Bild von Leben und Ereignissen eines tragisches Moments der Vergangenheit wird festgehalten/ konserviert. Wasser zerstört nämlich nicht nur, sondern hält auch frisch. Ein Augenblick wird künstlich zum Ewigen fixiert. Unsichtbare und sichtbare Dinge, die der Zufall der Schiffsreise zusammengeführt hat, pferchen im zeitstillen Wrack zusammen. Schichten der gegenwärtigen, vergangenen und zukünftigen Geschichte. Die Bühne des Meeres addiert, substrahiert, vermischt und ändert die Geschichten. Fauna und Flora gesellen sich zu toten Körpern und vor sich hinrottenden Objekten.
Und später die Plünderer, die Landbewohner, die Retter, die Nachwelt?
Internet: www.literatenohr.de
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© Sandra Uschtrin
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