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Ausschreibung zum Stipendium
Name Potsdamer Literaturstipendium
letzte Änderung am: -
erstellt am: 3. August 2004

Ausschreibung

Die Landeshauptstadt Potsdam vergibt in diesem Jahr gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Potsdam 2010 GmbH ein Literaturstipendium für den Zeitraum 1. November 2004 bis 28. Februar 2005.
Mit dem Stipendium soll die Möglichkeit eröffnet werden, ein konkretes literarisches Vorhaben vorzubereiten und umzusetzen, das die Stellung Potsdams im Kontext der europäischen Kultur-, Kunst- und Geistesgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart reflektiert bzw. Visionen darstellt. Damit verbunden ist die Schaffung eines Potsdam relevanten literarischen Werkes. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die ihren Wohnsitz in Europa haben und auch in deutscher Sprache schreiben.
Über die Vergabe des Literaturstipendiums in Höhe von insgesamt 6000 Euro berät eine Jury. Ausschlaggebend für die Vergabeentscheidung ist die Qualität der bisherigen literarischen Arbeiten.
Das Stipendium ist ein Residenzstipendium.
Für Bewerber, die nicht in Potsdam leben, wird ein angemessener Wohnraum zur Verfügung gestellt.

Weitere ausführliche Informationen sind erhältlich unter:

Die Bewerbungen müssen spätestens bis zum 31. August 2004 im Fachbereich Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam vorliegen.

Kriterien für die Gewährung des Literaturstipendiums 2004

1. Zuwendungszweck
Die Landeshauptstadt Potsdam vergibt im Jahr 2004 gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Potsdam 2010 GmbH ein Literaturstipendium an eine Autorin oder einen Autoren. Gefördert werden Bewerber, die ihren Wohnsitz in Europa haben und auch in deutscher Sprache schreiben. Die Landeshauptstadt Potsdam vergibt dieses Literaturstipendium nach Maßgabe der dargestellten Kriterien im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Ein Anspruch auf Gewährung des Literaturstipendiums besteht nicht.

2. Ziel /Voraussetzungen /Bedingungen des Literaturstipendiums
Das Literaturstipendium ist dazu bestimmt, der/dem Autor/in die Möglichkeit zu geben, ein konkretes literarisches Vorhaben vorzubereiten und umzusetzen, das die Stellung Potsdams im Kontext der europäischen Kultur-, Kunst- und Geistesgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart reflektiert bzw. Visionen darstellt. Der/die Stipendiat/in soll für vier Monate in die Lage versetzt werden, sich ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf die literarische Arbeit konzentrieren zu können. Eine Lesung zu Beginn des Stipendienaufenthaltes und eine Präsentation des neu entstandenen Textes zum Abschluss im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung 2010 sollen den öffentlichen Diskurs in der literarischen Szene der Stadt Potsdam anregen.
Gefördert wird ein/e BewerberIn, der/die sich bereits durch Veröffentlichungen ausgewiesen hat oder die/der in Arbeitsproben eine literarische Befähigung erkennen lässt. Bei der Vergabe des Literaturstipendiums werden alle literarische Richtungen und Tendenzen gleichwertig berücksichtigt. Maßgeblich für die Vergabe ist die literarische Qualität. Grundsätzlich ist eine Förderung ausgeschlossen, wenn der/die AutorIn in der Förderzeit von anderer Seite ein Stipendium erhält. Die Stipendiatin/Stipendiat ist verpflichtet, während der Dauer des Stipendiums seinen Wohnsitz nach Potsdam zu verlagern und mindestens 2/3 des Zeitraums in Potsdam zu verbringen. Können diese Voraussetzungen nicht eingehalten werden, ist der Fachbereich Kultur und Museum umgehend zu informieren.
Für Bewerber, die nicht in Potsdam leben, wird angemessener Wohnraum kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Höhe des Literaturstipendiums beträgt insgesamt 6000 Euro.

3. Vergabeverfahren
Die Landeshauptstadt beruft eine Jury, die über die Vergabe des Stipendiums entscheidet. Die Jury besteht in der Regel aus sieben Personen (Autorin oder Autor, Literaturkritikerin oder -kritiker, Medienfachleute). Mitarbeiter aus dem zuständigen Fachbereich der Landeshauptstadt und ein Vertreter der Kulturhauptstadt Potsdam 2010 können an den Beratungen ohne Stimmrecht teilnehmen. Die Jury wählt mit einfacher Stimmenmehrheit eine/n VorsitzendeN aus ihrer Mitte, der/die Beratung leitet. Sie ist mit fünf anwesenden Mitgliedern beschlussfähig, sind weniger als fünf Mitglieder anwesend, ist eine neue Beratung erforderlich. Die Jury trifft ihre Entscheidung in mündlicher Absprache mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung wird schriftlich begründet. Der Name der Stipendiatin/des Stipendiaten wird der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die Übergabe des Stipendiums erfolgt im Rahmen einer Veranstaltung der Bewerbung Potsdam Kulturhauptstadt 2010.

4. Ausschreibung
Das Literaturstipendium wird öffentlich ausgeschrieben. (Presse, Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt Potsdam, Internet) Die Bewerbung um das Literaturstipendium erfolgt mit einem Formular, das Angaben zur Person und zum künstlerischen Werdegang enthält. Der Bewerbung sind beizufügen: Arbeitsproben aus jüngster Zeit.

5. Verwendungsnachweis
Der/die StipendiatIn legt die im Stipendiumszeitraum erstellten deutschsprachigen Texte und einen kurzen Sachbericht dem Fachbereich Kultur und Museum vor.

6. Widerruf - Rücknahme des Literaturstipendiums
Die Bewilligung des Stipendiums kann zurückgenommen werden und der/die StipendiatIn ist zur Rückzahlung verpflichtet, wenn der/die AntragsstellerIn das Stipendium zu Unrecht, insbesondere durch unzutreffende Angaben, erlangt. Der Rückzahlungsanspruch besteht unabhängig davon, ob der Stipendienbeitrag bereits verwendet wurde. Die gewährte Zuwendung kann widerrufen werden, wenn die Frist für den Verwendungsnachweis nicht eingehalten wird.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 31. August 2004 im Geschäftsbereich Bildung, Kultur und Sport, Fachbereich Kultur und Museum einzureichen.


Antrag

(Das Original-Antragsformular im pdf-Format gibt es im Internet auf den Seiten www.potsdam.de)

Landeshauptstadt Potsdam Bewerbung Literaturstipendium 2004

Hinweis: Nur vollständige Anträge können bearbeitet werden. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Förderzweck. Die dem Antrag beigefügten Arbeitsproben und sonstige zusätzliche Unterlagen werden vom Fachbereich Kultur und Museum nicht mehr zurückgegeben.

Der Antrag ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Arbeitsproben und das Expose in einfacher Ausführung. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2004.

Vor- und Zuname:

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Telefon / FAX / e-mail

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Privatanschrift

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Geburtdatum / Geburtsort

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Staatsangehörigkeit

____________________________________________________________

1. Seit wann sind Sie schriftstellerisch tätig?

____________________________________________________________

2. Titel, Erscheinungsort und Medium Ihrer Veröffentlichungen.

____________________________________________________________
3. Welche Stipendien, Preise oder andere Auszeichnungen haben Sie in den letzten drei Jahren erhalten?

____________________________________________________________

4. Bis zu zwei weitere Arbeitsproben (bitte nur Texte in Kopie bzw. Bücher) einreichen.
a)____________________________________________________________

b)____________________________________________________________

5. Bankverbindung für die Überweisung des Stipendiums

Name des Bankinstitutes _______________________________________________
Kontonummer _______________________________________________________
Bankleitzahl _________________________________________________________
IBAN Nr. ____________________________________________________________

- Ich versichere, dass meine Angaben vollständig sind und der Wahrheit entsprechen.
- Die Ausschreibungsbedingungen erkenne ich an.
- Falls ich von einer anderen Stelle ein Stipendium für das selbe Vorhaben bzw. denselben Förderzeitraum erhalten sollte, werde ich dies dem Fachbereich Kultur und Museum umgehend anzeigen.
- Mit der Unterzeichnung dieses Antrages erkläre ich mich einverstanden,
1. dass meine Angaben vom Fachbereich Kultur und Museum für Verwaltungszwecke auf dem Gebiet der Literaturförderung aufbewahrt sowie den Mitgliedern der Jury zur Erfüllung ihrer Aufgaben bekannt gegeben werden,
2. dass mein Name der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird.
3. Mit dem Stipendium ist das einmalige Abdrucksrecht der Stadt Potsdam für den entstandenen Text abgegolten.

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Unterschrift/Datum

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© Sandra Uschtrin | Uschtrin Verlag | 1997–2012

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