Marketing für Autoren

Der Weg zur erfolgreichen Veröffentlichung.
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Bibliografische Angaben

Björn Jagnow

Marketing für Autoren.
Der Weg zur erfolgreichen Veröffentlichung.

3., aktualisierte Auflage
August 2005

224 Seiten

ISBN 3-932522-05-2

 

Zum Inhalt

Vorwort zur 3. Auflage

1 Warum eigentlich Marketing für Autoren? 11

2 Den Blickwinkel verändern. Oder: Was ist Marketing? 13
2.1 Die vier Säulen des Marketings  14
2.2 Im Dreieck springen – Der Markt 16
2.2.1 Und dann hätte ich gerne noch … - Der Kunde  17
2.2.2  Darf es ein bisschen mehr sein? - Das Angebot  18
2.2.3 Im Namen des Volkes und der guten Sitten - Das Recht 20
2.3 Autorenmarketing 22

3 Marketing während des Schaffens. Oder: Produktion 25
3.1  Die Kunde vom Kunden 26
3.1.1 Buchverlage 26
3.1.2 Buchhandel 28
3.1.3  Werbefinanzierte Medien 29
3.1.4  Der Kunde, der selbst liest 30
3.1.5  Der Kunde, der andere lesen lässt 31
3.2  Was wollen Sie eigentlich von mir? - Marktbeobachtung 32
3.2.1  Genreanalyse 34
3.2.2  Ein Sortiment voller Informationen 37
3.2.3  Internet und andere Medien 39
3.3  Das Produkt Wort 41
3.3.1  Absatz und Produktlebenszyklus 42
3.3.2 Vom Straßenköter, der eine Milchkuh sein wollte 45
3.3.3  Morgen mach’ ich alles anders 48
3.4  Wozu das Ganze? Oder: das Ziel des Produktmarketings für Autoren 52
 
4  Die richtige Route. Oder: Distribution 55
4.1  Der scheinbar leichte Weg - Literaturagenturen 55
4.1.1   Die Spreu vom Weizen trennen 56
4.1.2 Verträge mit literarischen Agenturen 58
4.1.3  Die Zusammenarbeit mit Literaturagenten 59
4.2  Selbst ist der Autor - Direktmarketing 62
4.3  Verkaufen Sie ungelegte Eier! 64
4.4  Manuskriptbörsen 65
4.5  Das Lizenzgeschäft 67

5  Wie reden Sie denn mit mir? Oder: Kommunikation 69
5.1  Schuld sind immer Sie 70
5.2 Verlagsakquise 71
5.2.1  Die Schriftform 72
5.2.2  I just call to say … - telefonischer Kontakt 78
5.2.3  Messe- und Verlagsbesuche 82
5.2.4  Indirekte Kommunikation 84
5.2.5  Warten auf Rücklauf 85
5.3 Leserakquise 89
5.3.1  Lesungen und Signierstunden 89
5.3.2  Mit der Presse arbeiten - Public Relations 92
5.3.3  Internet 93
5.3.4  Werbung 95
5.4 Buchhandelsakquise 97
5.5  Der Autor als Marke 98
5.5.1  Kommt Marke von markieren? 99
5.5.2  Aufbau einer Marke 100
5.5.3  Markenlizenzierung 103
5.6  Praxis der Pressearbeit 105
5.6.1  Pressemeldung 105
5.6.2  Imagefalle Foto 109
5.6.3  Datendienste 110
5.6.4  Benchmarking 111
5.7  Werbeplanung 114
5.7.1 Werbemittel 117
5.7.2  Werbepsychologie 123
5.7.3  Die richtige Auswahl treffen 128
5.7.4  Wann Sie lieber nicht werben 135
5.8  Wie angle ich mir einen Verleger? Beziehungen und Informationen 137
5.8.1  Beziehungsrecherche 138
5.8.2  Niemals aufgeben - Kontaktpflege 148
5.8.3  Gesprächsführung 142

6  Preise, Rechte und Verträge. Oder: Kontrahierung 149
6.1  Welche Rechte habe ich? - Urheberrecht und Verlagsgesetz 149
6.1.1 Haupt- und Nebenrechte 150
6.1.2  Weitere Urheberrechte 152
6.1.3  Ohne Vereinbarung greift das Verlagsgesetz 153
6.2  Verträge mit Verlagen 154
6.3  Das Honorar 156
6.3.1  Honorarsysteme 157
6.3.2  Nebenbei-Honorar 160
6.3.3  Wie man Geld verdienen kann, ohne zu arbeiten 161
6.3.4  Wie viel nehme ich denn? - Honorarrealitäten 163

7  Ohne Verlag verlegen? 167
7.1  Selbstverlag 167
7.1.1  Rechtliche Grundbedingungen 168
7.1.2  Zusammenarbeit mit dem Buchhandel 169
7.1.3  Auflagenbasierter Druck 171
7.1.4  Book on demand 172
7.1.5  E-Book 173
7.1.6  Grundlagen der Kalkulation 174
7.1.7 Eine Marke für den Selbstverlag 178
7.2  Druckkostenzuschuss-Verlage 179

8  Anregungen für die Praxis 183
8.1  Verdienen durch Verschenken 183
8.2  Online-Marketing 185
8.3 Sponsoring 185
8.2.1  Netzwerke 187
8.2.2 Affiliates 188
8.3  Ausschreibungen und Preise 189
8.4  Seitenprojekte 190
8.4.1  Gleich und Gleich gesellt sich gern 191
8.4.2 Gegensätze ziehen sich an 193

9  Zum Schluss 195

10 Verzeichnis der Abbildungen und Checklisten 196

11 Glossar 199

12 Weiterführende Literatur 207

13 Register 211

14 Links 221

 

Leseprobe

S. 70 f.:

»Falls Sie nicht verlegt werden, ist das also nicht ein Verbrechen der Gesellschaft und keine Ignoranz der Dummen, sondern Ihr Verdienst. Sie haben entweder nicht gut genug auf sich aufmerksam gemacht oder Ihr Angebot war einfach nicht verlockend. Deswegen dürfen Sie auch Marketing nicht als die Lehre von der Werbung verstehen.

Gleichgültig wie tief dieses Vorurteil in Ihnen steckt. Marketing ist die Ausrichtung von Angeboten auf die Anforderungen des Marktes. Geben Sie sich nicht damit zufrieden, ein hervorragendes Angebot zu haben. Sie müssen es auch kommunizieren. Und die Grundlagen der Kommunikation beleuchten die sieben Ws.

Wer sagt auf welchem Kanal
was in welcher Weise
wann mit welcher Absicht
zu wem?

Darum dreht sich dieses ganze Kapitel. Und angesichts des Umfangs in diesem Buch können Sie schon erahnen, wie wichtig diese sieben Ws sind. Es bestehen nämlich Wechselwirkungen unter diesen Bestandteilen der Kommunikation. Wem ich etwas mitteilen will, beeinflusst grundlegend die Art, wie ich es sagen sollte. Mit einem lapidaren Anschreiben an den Verleger "Hier haben Sie mein Exposé. Ich warte auf Ihre Rückmeldung." werden Sie nicht weit kommen. Deshalb betone ich hier noch eine zweite Grundlage der Kommunikation.

Missverständnisse in der Kommunikation sind immer Schuld des Senders.

Wenn ein Verlag nicht so reagiert, wie er es eigentlich sollte, dann stimmt Ihre Verkaufsargumentation nicht. Es ist Ihr "Verdienst", eine Absage zu bekommen, und keine Intervention einer höheren Gewalt.

Nur in einem einzigen Fall können Sie sich freisprechen: Wenn Sie einsehen, dass der Verlag wirklich keinen Bedarf an Ihrem Manuskript hat. Wenn Ihr Text nicht zu ihm passt. In diesem Fall korrigieren Sie das Bild, das Sie sich zuvor von dem Verlag gemacht hatten, und stellen fest, dass Sie ihm unter den veränderten Umständen sowieso kein Angebot unterbreitet hätten.

Ist es nicht besser, wenn Ihr Buch in einem Verlag erscheint, zu dem es auch passt? Bei dem es größere Erfolgschancen hat?«